Spree-Neiße: Einigung in Sicht


Cottbus (pm) – Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Falck Kranken-Transport Herzig GmbH sollen am 17. Dezember 2013 für die rund 110 Beschäftigten im Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße fortgesetzt werden. 

Die Falck Kranken-Transport Herzig GmbH habe laut Verdi vorgeschlagen, für den Rettungsdienst Spree-Neiße die Entgeltregelungen des Verdi-Tarifvertrages mit der Promedica Rettungsdienst GmbH (Westerholt) und der ASG Ambulanz Leipzig GmbH zu übernehmen. Die Falck Rettungsdienst GmbH in Köln ist seit September 2013 Gesellschafter der Promedica-Gesellschaften.

Verdi habe für die Übernahme der Entgelttabellen des Promedica-Tarifvertrages einen Vorschlag unterbreitet, teilt die Gewerkschaft in einer Mitteilung von Montag (09.12.2013) mit. Verdi gehe auch davon aus, dass bei den Mantelreglungen und beim Besitzstand eine Einigung am 17. Dezember 2013 erzielt werden könne.

Strittig sei noch die Frage der betrieblichen Altersversorgung. Von den rund 110 Beschäftigten im Rettungsdienst waren rund 70 Beschäftigte bis zum 31.12.2012 bei der öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgungskasse Brandenburg (ZVK) angemeldet. Diesen Beschäftigten stehe ein Anspruch auf diese betriebliche Altersversorgung ab dem 01.01.2013 auch von Falck zu. Falck lehne jedoch die Anmeldung bei der Zusatzversorgungslasse ab, obwohl die Zusatzversorgungskasse Falck aufnehmen würde, so Verdi.

3 Responses to “Spree-Neiße: Einigung in Sicht”

  1. Jörn on Dezember 10th, 2013 08:32

    Das ZVK-Problem ist in der Tat ein „trojanisches Pferd“ für Falck!!! Ansonsten hört sich das hier Wiedergegebene aber sehr vernünftig an.

    Spätherbstliche Grüße aus dem Südwesten

  2. Achim on Dezember 10th, 2013 11:33

    Hallo Jörn, wie meinst du das mit dem Trojanischen Pferd?

  3. Jörn on Dezember 10th, 2013 14:04

    @Achim: Die ZVK kann beim Ausscheiden eines Mitglieds entgangene Einnahmen geltend machen – das ist das Problem, nicht nur des Fal(c)ken! Auch viele brandenburgischen DRK-Kreisverbände mussten noch ZVK-Abgaben für ihre (ehemaligen) RD-MAs zahlen, als die gar nicht mehr am ör. Rettungsdienst beteiligt waren…

    Nice to hear from you. 🙂

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