Sieben Verletzte nach Tumulten in Botschaft


Berlin (fw) – Im Zuge von Streitigkeiten kam es am Dienstag innerhalb der Botschaft der Republik Libyen zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Besuchern der Botschaft und dem Botschaftspersonal.

Die Berliner Feuerwehr rückte mit mehreren Rettungswagen zur Einsatzstelle aus und erhöhte im weiteren Verlauf den Einsatz auf MANV (Massenanfall von Verletzten), da sich die Auseinandersetzungen auch noch nach Eintreffen der Feuerwehr vor und in der Botschaft fortsetzten.

Dabei wurden die Einsatzkräfte massiv bedrängt und daran gehindert zu helfen. Ein Beamter der Feuerwehr wurde mit einem Messer leicht verletzt, konnte nach ärztlicher Behandlung seinen Dienst aber fortsetzen.

Nach Sichtung und Behandlung der Verletzten vor Ort wurden insgesamt sieben Personen, davon drei mit Notarztbegleitung, in umliegende Krankenhäuser transportiert.

In umliegenden Feuerwachen wurden vorsorglich zusätzliche Rettungswagen besetzt. Von rettungsdienstlicher Seite aus waren neun RTW und drei NEF eingesetzt.

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