Seenotrettungsboot kommt ins Deutsche Museum


Verladung der Asmus Bremer auf einen Tieflader (Foto. DGzRS)

Bremen (DGzRS) – Nach 25 Einsatzjahren im harten Seenotrettungsdienst hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) das Typschiff ihrer seinerzeit völlig neu entwickelten 8,5-Meter-Klasse außer Dienst gestellt. Die „Asmus Bremer“ wird künftig als technisches Denkmal im Deutschen Museum in München zu sehen sein.

Neben der vor 25 Jahren ebenfalls dorthin überführten „Theodor Heuss“, des ersten in Serie gebauten neuzeitlichen Seenotkreuzers der DGzRS, wird das Museum dann den Prototypen eines modernen, allwettertauglichen Seenotrettungsbootes in seiner Ausstellung zeigen. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS wurde auch die „Asmus Bremer“ in der bewährten Netzspantenbauweise gebaut und als Selbstaufrichter konstruiert.

Zwischen Ende 1987 und Anfang 2012 haben die Besatzungen mit der „Asmus Bremer“ 644 Menschen aus Seenot gerettet oder aus drohenden Gefahren befreit haben. Das Seenotrettungsboot hat in 25 Dienstjahren unter der Flagge mit dem roten Hansekreuz bei über 3900 Einsatz-, Kontroll- und Sicherungsfahrten rund 88.000 Seemeilen (etwa 163.000 Kilometer) zurückgelegt.

Am Freitag wurde das Seenotrettungsboot in Bremen verladen. Nun erfolgt die Überführung des Schiffes ins Deutsche Museum mittels Tieflader. Ab Herbst soll das Seenotrettungsboot vor dem Haupteingang aufgestellt werden.

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