Schwere Verletzungen nach Stromunfall


Ratingen (ots) – Um 11:12 Uhr wurde am Donnerstag Vormittag die Feuerwehr Ratingen in den Stadtteil Tiefenbroich gerufen, nachdem in einer dortigen Firma eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Vor Ort erlebten die Einsatzkräfte eine Überraschung.

Kurz nach dem Eintreffen stellten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie des freiwilligen Löschzuges Tiefenbroich fest, dass mehrere Rauchmelder in einem Bereich der Elektrounterverteilung angesprochen hatten. Bei den gezielten Erkundungsmaßnahmen in dem exponierten Bereich trafen die Trupps dann auf Handwerker, die Wartungsarbeiten in der Elektroverteilung durchführten.

Wie sich herausstellte, hatte einer der Arbeiter hierbei eine 400-Volt-Stromschiene berührt und schwere Verletzungen davongetragen. Statt den Rettungsdienst zu verständigen, brachten ihn seine Kollegen mit einem Pkw noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins St. Marien-Krankenhaus.

Die Feuerwehr Ratingen hatte vor Ort nicht viel zu tun und beschränkte sich darauf, den mit Rauch beaufschlagten Bereich zu lüften. Später dann aber musste der Verletzte vom St. Marien-Krankenhaus mit einem Rettungswagen in eine Duisburger Spezialklinik für Verbrennungsverletzungen verlegt werden.    

Die Feuerwehr Ratingen war mit sechs Fahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz.

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