Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz – Mann außer Lebensgefahr


Berlin (pol) – Berliner Polizeibeamte setzten Samstagnachmittag ihre Schusswaffen gegen einen mit Axt und Messern bewaffneten Mann ein.

Die Polizei wurde zur Antwerpener-/Ecke Brüsseler Straße gerufen, da dort durch Passanten ein bewaffneter Mann gesehen wurde. Als die Polizeibeamten gegen 14.20 Uhr in der Antwerpener Straße eintrafen, stießen sie dort auf einen mit zwei Messern und einer Axt bewaffneten Mann, der sie damit unvermittelt bedrohte. Mehrfachen Aufforderungen, die Waffen niederzulegen, kam er nicht nach.

Die beiden Polizisten versuchten durch den Einsatz der Schusswaffen den Angreifenden zu stoppen und zur Aufgabe zu bringen. Selbst nach mehreren Schüssen, die ihn getroffen hatten, ließ er nicht von den Messern ab.

Er konnte erst durch hinzugekommene Beamte, durch Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz sowie durch einen Polizeihund überwältigt werden.

Der 50-jährige Verletzte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Für ihn bestand danach keine Lebensgefahr mehr.

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