Rettungstaucher trainieren im Dortmund-Ems-Kanal


Dortmund (BF) – Ganz Europa leidet unter einer Kältewelle. Um auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, üben die Feuerwehrfrauen und -männer  bei dieser Witterung regelmäßig die Rettung von eingebrochenen Personen aus dem Eis. Die Feuerwehrtaucher von der Spezialeinheit Wasserrettung tauchten jetzt im Eiswasser ab.

Am Dienstagnachmittag trainierten die Wasserretter der Dortmunder Feuerwehr das Tauchen unter einer Eisdecke im Hardenberghafen (Dortmund-Ems-Kanal). Bei –8° Celsius Außentemperatur legte sich ein Feuerwehrtaucher seine Ausrüstung an und stieg in das kalte Wasser und unter eine circa zehn Zentimeter starke Eisschicht. Im Ernstfall würde jetzt die Suche nach einer eingebrochenen Person beginnen, die unter der Eisdecke verschwunden ist.

Zur eigenen Absicherung wird der Taucher an eine Leine gebunden und ein Sicherungstaucher steht für unvorhersehbare Zwischenfälle bereit. Insgesamt sind mindestens vier Einsatzkräfte der Spezialeinheit Wasserrettung an einem Einsatz beteiligt; ein Rettungstaucher, ein Sicherungstaucher, ein Leinenmann und der Taucheinsatzführer. Über eine Ultraschalleinrichtung sowie über Zugzeichen an der Sicherungsleine können der Taucher und die Einsatzkräften an Land miteinander kommunizieren.

Derzeit gibt es 32 Feuerwehrtaucher bei der Dortmunder Feuerwehr, die zusätzlich zu ihrer normalen Feuerwehrtätigkeit das Tauchen betreiben.

(Foto: Feuerwehr Dortmund)

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