Rettungssanitäter brutal zusammengeschlagen


Fröndenberg (ots) – Nachdem ein 35-jähriger Rettungssanitäter zusammen mit der Polizei einen aus Kasachstan stammenden Randalierer zum Streifenwagen begleitet hatte, lauerte ein weiterer Mann aus Münster, ebenfalls kasachischer Herkunft, dem Sanitäter auf und schlug ihn krankenhausreif.

Ein 28-jähriger Fröndenberger kasachischer Herkunft randalierte auf der Fröndenberger Pflaumenkirmes und musste deshalb von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Auf dem Weg zum Streifenwagen wurde er von einem 35-jährigen Rettungssanitäter begleitet, der auch im Rahmen der Pflaumenkirmes eingesetzt war.

Nachdem der Streifenwagen mit dem Randalierer losgefahren war, ging ein 27-jähriger Mann aus Münster, ebenfalls kasachischer Herkunft, hinter dem Rettungssanitäter her. Nach Zeugenangaben schubste der 27-jährige den Rettungssanitäter überraschend von hinten und schlug ihn dann mit Fausthieben nieder. Der Schläger trat dann immer wieder mit dem beschuhten Fuß in das Gesicht des wehrlos auf dem Boden liegenden Sanitäters.

Mehrere Zeugen haben beherzt eingegriffen und den weiter wütenden Schläger vom Geschädigten weggezogen. Diese Zeugen hielten den 27-jährigen – obwohl dieser weiter um sich schlug und wüste Beleidigungen und Bedrohungen ausstieß – bis zum erneuten Eintreffen der Polizei fest.

Auch die Polizei musste mehrere Beamte einsetzen, um den Mann zu bändigen, fesseln und später auf der Wache die erforderlichen Maßnahmen gegen seinen Willen durchzuführen. Gegenwärtig ist beabsichtigt, den auch wegen Roheitsdelikten hinlänglich bekannten Beschuldigten einem Haftrichter vorzuführen.

Der Rettungssanitäter wurde bei dem Angriff so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus eingeliefert werden musste; kurzzeitig bestand akute Lebensgefahr.

Die Polizei möchte sich auch auf diesem Wege nochmals ausdrücklich für das couragierte und dringend nötige Eingreifen der vier Zeugen bedanken. Möglicherweise hat der Geschädigte es nur dem beherzten Eingreifen dieser Helfer zu verdanken, die Tat überlebt zu haben.

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