Rettungsdienst kooperiert mit palliativärztlichem Dienst


Dortmund (BF) – Die Feuerwehr als Träger des Rettungsdienstes in der Stadt und der Palliativärztliche Konsiliardienst Dortmund (PKD) haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen.

Hierbei geht es um die am 3. Januar 2011 eingeführte Einbindung des PKD in rettungsdienstliche Notfälleinsätze bei Palliativpatienten. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der besonderen Krankheitsgeschichte dieser Notfallpatienten sowohl eine adäquate Erstbehandlung durch den Notarzt als auch die zeitnahe weiterführende Behandlung und Begleitung durch Palliativmediziner zu ermöglichen.

Sichergestellt werden kann diese gezielte Behandlung jedoch nur für Patienten, die ins Palliativnetzwerk eingeschrieben sind, da somit auch ihr besonderer Status für eintreffende Notärzte sofort ersichtlich wird. „Ein Segen für die etwa 150 derzeit in der Stadt Eingeschriebenen“, so Dr. Hans Lemke, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Dortmund. Dirk Aschenbrenner, Leiter der Feuerwehr, hob die gezielte Qualitätssteigerung hervor, die durch die Umsetzung der Vereinbarung erreicht wird.

Rund um die Uhr an 365 Tagen steht ein Palliativmediziner des PKD zur Verfügung, um im Bedarfsfall zur Einsatzstelle fahren zu können, wie Dr. Alfons Gersmann, Geschäftsführer des Pallitivärztlichen Konsiliardienstes Dortmund versichert.

Mehr Informationen unter: www.palliativaerztenetz-dortmund.de

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?