Rettungsdienst fährt Verluste ein


Ludwigsburg (rd.de) – Kassenverträge mit Budgetdeckelung bergen für die Rettungsdienste erhebliche wirtschaftliche Risiken. Im Kreis Ludwigsburg rutscht das DRK in die Verlustzone, weil die Kassen Kosten für Einsätze oberhalb des Budgetdeckels zurückfordern.

Das DRK in Ludwigsburg musste seinen Mitgliedern eröffnen, dass der Verein beim Rettungsdienst hohe Verluste einfährt. Grund sind Rückforderungen der Krankenkassen, für Rettungseinsätze die das vereinbarte Budget überstiegen. Nach Berichten der Stuttgarter Zeitung und der Bönningheimer Zeitung summierten sich die aufgelaufenen Rückforderungen beim DRK auf 1,2 Millionen Euro.

Während die Einsatzzahlen weiter steigen, begrenzt der Budgetdeckel die Kosten für die Versicherten zu Lasten der dienstleistenden Organisationen. Das DRK fordert den Landtag deshalb auf, eine neue Finanzierungsrundlage für den Rettungsdienst zu schaffen.

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