Rettungsboot der Feuerwehr gekentert


Köln (BF) – Gestern kenterte um 17.25 Uhr das Rettungsboot „Ursula“ der Feuerwehr Köln bei einem Übungsdienst. Drei Mann Besatzung gingen dabei über Bord. Zwei konnten sich schwimmend an Land retten, der Dritte wurde von einem ebenfalls an der Übung beteiligten Löschboot aufgenommen.

Zum dritten Mal an diesem Tag zog das Löschboot „Hydra“ die kleinere „Ursula“ in etwa 25 Meter Abstand durch den Rheinstrom. Solche Übungen werden von den Bootsbesatzungen der Feuerwehr Köln mehrmals wöchentlich durchgeführt. In diesem Fall diente sie dazu, das Einschleppen havarierter Yachten oder Motorboote nachzustellen. Beim Wendemanöver In Höhe der Deutzer Brücke erfasste in der Strommitte eine große Welle dass Rettungsboot und drückte den Bug unter Wasser. In der Folge kenterte die „Ursula“, die drei Besatzungsmitglieder gingen über Bord. Sie waren mit Rettungswesten gesichert, so dass sie ohne Schwierigkeiten an Land kamen oder an Bord gezogen werden konnten.

Die Untersuchung durch den Notarzt ergab, dass sie unterkühlt aber ansonsten unverletzt waren. Zur Sicherheit erfolgte noch eine Untersuchung im Krankenhaus.

Die „Ursula“ wurde später – immer noch „Kieloben“ – vom Löschboot an der Hafenmauer festgemacht. Dort wurde das Rettungsboot wieder aufgerichtet. Dabei unterstützten zwei Sondereinheiten der Feuerwehr, die Tauchergruppe sowie ein Rüstzug mit Kran. Gegen 19.00 Uhr konnte der Havarist wieder zur Löschbootstation in den Deutzer Hafen geschleppt werden.

Im Einsatz waren 28 Kräfte der Feuerwachen Deutz, Innenstadt und Marienburg. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.

One Response to “Rettungsboot der Feuerwehr gekentert”

  1. Frank on April 14th, 2011 17:13

    Hoffentlich falle ich in Köln nie ins Wasser – bin Schlechtschwimmer und muss dann vielleicht auch noch die Feuerwehr bergen??? Fragen über Fragen, jaja… Da schütze ich lieber das Bier!

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