Rettungsassistenten mit Schusswaffe bedroht


Wuppertal (pol) – Eigentlich wollte das Rettungsteam in der Nacht zum Samstag nur einem verletzten Mann, der in einem Treppenhaus an der Wartburgstraße in Wuppertal lag, helfen.

Während der Versorgung wurden sie aber durch einen unbekannten Mann aus dem Haus mit einer Schusswaffe bedroht, woraufhin die Rettungskräfte sofort flüchteten. Mit Hilfe der Polizei konnte der 39-jährige Verletzte kurz darauf doch noch versorgt und einem Krankenhaus zugeführt werden.

Die Beamten fanden bei ihren weiteren Ermittlungen in der Wohnung einer 55-Jährigen eine so genannte PTB-Waffe (Gas- oder Schreckschuss) vor. Ebenfalls trafen sie in den Räumlichkeiten auf mehrere alkoholisierte Gäste (53-jährige Frau, vier Männer im Alter 30, 49 50 und 50 Jahren).

Da die Waffe zunächst keiner Person konkret zugeordnet werden konnte, wurde sie sichergestellt. Die Ermittlungen zur Bedrohung dauern an.

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