Reh aus Seenot gerettet


Rostock (DGzRS) – Einen ungewöhnlich Seenot-Einsatz hatte die Besatzung eines Seenotkreuzers in Rostock am Samstag (10.08.2013) abzuarbeiten. Der Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes meldete ein Reh im Hafenbecken.

Die Besatzung der “Vormann Jantzen” steuerte das Tier mit ihrem Tochterboot “Butscher” an. Bei Erblicken der Helfer versuchte das Reh, in Richtung Spundwand zu fliehen. Gut für die Seenotretter: Dadurch konnten sie mit einer Leine ein “Auge” formen und dem Reh wie ein Lasso um den Kopf werfen, um es an Bord zu ziehen.

Auf dem Tochterboot beruhigte sich das Tier langsam. Nach Rücksprache mit der örtlichen Tierrettung fuhr die Besatzung ein Waldstück am Ufer an und setzte das Reh dort ab. Es flüchtete unverletzt ins Unterholz.

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