Rauchentwicklung im Schulgebäude


Stuttgart-West (pol/BF) – Bei einem Brand in einer Schule an der Silberburgstraße wurden am Montagmorgen 13 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren durch Rauchgase verletzt.

In einem Treppenraum in einer Schule kam es gegen 10.40 Uhr zum Brand einer Topfpflanze und dadurch zu einer starken Verrauchung. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war die Schule bereits durch den Hausmeister und die anwesenden Lehrer geräumt worden.

Wie dieser Einsatz zeigt, funktioniert der vorbeugende Brandschutz an Stuttgarter Schulen. Obwohl ein Treppenraum aufgrund der starken Verrauchung nicht begehbar war, konnten sich alle Personen noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig in Sicherheit bringen. Das Konzept: zwei Treppenräume, die völlig unabhängig voneinander genutzt werden können.

Durch die starke Rauchentwicklung mussten die rund 600 Schüler und 40 Lehrer das Gebäude verlassen und wurden vorübergehend in einer Turnhalle untergebracht. Vom Rettungsdienst und Notärzten wurden 22 Schüler untersucht. 13 Schüler mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht werden.

Seitens des Rettungsdienstes waren der Leitende Notarzt, zwei Notärzte, fünf Rettungswagen, eine Schnelleinsatzgruppe, ein Kriseninterventionsteam sowie zwei Führungsfahrzeuge im Einsatz.

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