Rauchentwicklung an Bord einer Yacht – Seenotkreuzer rettet


Bremen (dgzrs) – Eine starke Rauchentwicklung an Bord einer schwedischen Motoryacht auf der Ostsee hat Dienstagvormittag zu einem Einsatz deutscher und dänischer Seenotretter sowie mehrerer Marine- und Behördenfahrzeuge geführt.

Die Yacht befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa zwölf Seemeilen (22 Kilometer) nördlich von Kühlungsborn. Da die Besatzung zunächst „Feuer an Bord“ gemeldet hatte, hatte die Seenotleitung Bremen der DGzRS den mit einer leistungsstarken Feuerlöschanlage ausgestatteten Seenotkreuzer „Arkona“/Station Warnemünde alarmiert und zahlreiche weitere Schiffe sowie einen Hubschrauber der Marine in den Einsatz aufgenommen.

Durch den Ausfall des Funkgerätes der Yacht war der Kontakt zum Havaristen nur über eine schlechte Handyverbindung möglich. Nach dem Eintreffen der ersten Schiffe vor Ort konnte Entwarnung gegeben werden, da sich der Rauch vermutlich aufgrund eines Maschinen- oder Elektrikschadens entwickelt hatte. Die „Arkona“ schleppte die Yacht nach Warnemünde ein. Die beiden Besatzungsmitglieder des Havaristen blieben unverletzt.

Ebenfalls vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns war bereits Montagabend der Seenotkreuzer „Euen“ der Station Greifswalder Oie mehrere Stunden lang für ein Hausboot vor Greifswald im Einsatz. Dessen dreiköpfige Besatzung hatte auf Überführungsfahrt von Stralsund an die Müritz bei hereinbrechender Dunkelheit Greifswald anlaufen wollen und war dabei mit dem Hausboot auf Grund gelaufen.

Die Seenotretter schleppten das zirka 13 Meter lange Schiff frei und geleiteten es sicher in den Hafen.

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