Elf Monate alter Rettungshund stirbt an Giftköder


Osnabrück (rd.de) – Ein elfmonatiger Rettungshund der Johanniter aus Osnabrück musste am Dienstag (23.02.2016) eingeschläfert werden. Zuvor hatte er einen Giftköder gefressen.

Rettungshunde im Einsatz. Symbolfoto: Markus Brändli

Rettungshunde im Einsatz. Symbolfoto: Markus Brändli

Wie die „Osnabrücker Zeitung“ berichtet, sei die Halterin mit dem Hund zweimal an diesem Tag spazieren gewesen. Beim Abendspaziergang habe sie den Hund nur kurz frei laufen lassen. Bereits drei Stunden später sei der Hund auffällig geworden. Nachdem er verschiedene Symptome gezeigt habe und eine blaue Flüssigkeit erbrach, fuhr die Halterin den Hund in eine Tierklinik.

Trotz verschiedener Maßnahmen sei es nicht möglich gewesen, den Hund zu retten. Auch eine zeitigere Ankunft in der Klinik hätte daran nichts ändern können. Bei dem Gift handle es sich vermutlich um Schneckenkorn. Um dem Rettungshund weiteres Leiden zu ersparen, hätten sich der Tierarzt und die Halterin entschlossen, den Hund einzuschläfern.

(25.02.2016)

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