Polizei und Notfallseelsorger verhindern Suizid


Korbach (ots) – Am Montagvormittag hielt ein 45 -jähriger Mann aus Trendelburg Polizei und Notfallsseelsorge in Atem. Aufgrund familiärer Probleme wollte sich der Mann auf der Sperrmauer das Leben nehmen.

Diese Meldung erreichte die Polizei um 11.15 Uhr. Sofort fuhren drei Funkwagen zum Einsatzort. Wasserschutzpolizei, Rettungs- und Notarztwagen waren ebenfalls im Einsatz. Über die Leitstelle wurde die Notfallseelsorge verständigt. Nach kurzer Zeit waren alle Einsatzkräfte an der Sperrmauer und sperrten den Einsatzort ab.

Der Trendelburger saß auf der Mauerkrone. Dem Dienststellenleiter der Polizeistation Bad Wildungen, Hartmut Ide und dem Notfallseelsorger, Pfarrer Hohmeister gelang es schließlich den Verzweifelten in ein Gespräch zu verwickeln. Fast eine Stunde dauerte es (bis 12.20 Uhr), bis er überredet werden konnte, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen. Freiwillig begleitete er die Beamten zur Polizeistation Bad Wildungen und wurde in das PKH Haina eingewiesen. Dort wird er jetzt psychologisch betreut.

One Response to “Polizei und Notfallseelsorger verhindern Suizid”

  1. C. Fischer on Februar 24th, 2012 19:28

    Ein Lob an die Psychologischen Betreuer beim Einsatz in Korbach. In solch einer Situation die richtigen Worte zu finden ist schon eine anzuerkennende Leistung, mit Fingerspitzengefühl auf die Situation des am Boden zerstörten Mannes einzugehen.

    Sehr Vorbildlich ist es auch, den Gemeindepfarrer in solch einer Situation hinzuzuziehen. Gut das wir solche Einsatzkräfte in unseren Reihen haben.

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