Oeldes Notrufe laufen in Warendorf ein


Der Oelder Notruf ist aufgeschaltet - Christian Schneider von der Kreisleitstelle prüft, ob die Leitungen stehen

Der Oelder Notruf ist aufgeschaltet - Christian Schneider von der Kreisleitstelle prüft, ob die Leitungen stehen

Oelde / Warendorf (pm) – Seit Mittwoch, den 3. Juni 2009, läuft die Notrufnummer 112 aus den Telefonfestnetzen Oeldes, Strombergs und Sünninghausens direkt bei der Leitstelle des Kreises Warendorf auf.

Um exakt 7.31 Uhr am Donnerstagmorgen ging dann der erste Notruf aus Oelde ein. Die Mitarbeiter der Kreisleitstelle alarmierten unverzüglich die Einsatzkräfte in Oelde per Funk und Alarmfax. Eine Minute später bereits rückten Rettungswagen und Notarzt zur Einsatzstelle aus.

Digitale Alarmierung

Die Zeiten in denen die 112 in der Feuerwache von Oelde ankamen, sind damit vorbei. Die Einführung der digitalen Alarmierung mache die Umstellung notwendig, erläutert Michael Jathe, Erster Beigeordneter der Stadt Oelde. Zudem seien rund 90 Prozent aller Notrufe der vergangenen Jahre über Mobiltelefone erfolgt. „Diese Notrufe liefen schon immer in der Kreisleitstelle auf.“ Der Oelder Feuerschutz-Dezernent betont: „Die Umschaltung hat keine Auswirkung auf die Stationierung der Oelder Feuerwehr. Einsätze werden, wie bisher, in der gewohnten Stärke abgewickelt. Der Rettungs- und Notarztdienst bleibt ebenfalls unverändert.“ Dr. Peter Hansen, zuständiger Dezernent beim Kreis ergänzt: „Die Bürger werden die Änderung nicht merken. Für sie ist wichtig, dass schnell geholfen wird. Die Leitstelle hat in den letzten 15 Jahren bewiesen, dass sich hilfesuchende Menschen überall im Kreis Warendorf darauf verlassen können.“

Die Serviceleistungen der Oelder Feuerwache, z.B. die Vermittlung des ärztlichen Notfalldienstes, werden weiterhin von der Einsatzzentrale an der Oelder Overbergstraße geleistet. Die Feuerwehr Oelde bleibt weiterhin über die Rufnummern (02522) 93 666 rund um die Uhr für den Bürger erreichbar.

Warendorf und Gütersloh vernetzen sich

Der Notruf 112 aus dem Letter Telefonnetz bleibt, durch die Verknüpfung mit dem Herzebrocker Ortsnetz, auf die Kreisleitstelle in Gütersloh geschaltet. Hier erwarten die Verantwortlichen jedoch künftig eine deutliche Verbesserung. Denn die Kreisleitstellen Warendorf und Gütersloh werden in Kürze miteinander vernetzt werden. Der Leitstellenrechner in Warendorf kann künftig eine Einsatzmeldung, die in Gütersloh aufläuft, ohne ein weiteres Telefongespräch, von dem dortigen Einsatzleitrechner übernehmen. Natürlich geht das auch umgekehrt. Die Vernetzung von Kreisleitstellen ist landesweit schon längere Zeit geplant, um die Grenzbereiche zwischen zwei Kreisen besser abdecken zu können. Der hiesige Raum ist somit Vorreiter auf diesem Gebiet.

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