Notoperation wegen Zivilcourage


Berlin (pol) – Ein 42-jähriger Berliner erlitt am Montagabend schwere Stichverletzungen und musste notoperiert werden. Dabei hatte er die Schwere seiner Verletzungen zunächst gar nicht bemerkt.

Gegen 17 Uhr hatten der 42-Jährige und sein 46 Jahre alte Begleiter im Ortsteil Gesundbrunnen versucht, schlichtend in eine Auseinandersetzung von mehreren Personen einzugreifen. In einem Handgemenge erhielt der 46-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht. Daraufhin zogen sich die beiden zurück.

Einige Schritte vom Ort des Geschehens entfernt, bemerkte der 42-Jährige bei sich eine blutende Wunde am Rücken. Die Männer suchten die nächste Arztpraxis auf, um ihre Verletzungen behandeln zu lassen. Als der behandelnde Arzt zwei Stichverletzungen bei dem Jüngeren feststellte, ließ er umgehend die Polizei und den Rettungsdienst alarmieren. Der schwer Verletzte kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf, bislang jedoch ohne Hinweise auf die Täter zu erhalten.

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