Nordsee: zwei Fischer schwer verletzt


Wittdün (DGzRS) – Auf einem Fischkutter hat sich in der Nacht zu Dienstag (20.05.2014) in der Nordsee südwestlich von Amrum ein Unfall ereignet, bei dem zwei der drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt worden sind. 

Kurz vor Mitternacht hatte sich der Kapitän des 24,5 Meter langen Fischkutters „Klaus Groth I“ bei den Seenotrettern gemeldet und berichtet, dass seine beiden Besatzungsmitglieder durch eine Stichflamme des Krabbenkochers schwer verletzt worden seien. Die Seenotleitung Bremen alarmierte Hubschrauber und den in Wittdün auf Amrum stationierten Seenotkreuzer „Vormann Leiss“. Dieser lief mit einem Notarzt und Rettungsfachkräften an Bord zu dem etwa elf Seemeilen (20 km) südwestlich von Wittdün gelegenen Fischkutter aus.

Dem Kapitän gelang es zwischenzeitlich allein, das Fanggeschirr an einer Seite so weit aufzuholen, dass die „Vormann Leiss“ an dieser Seite längsseits gehen konnte. Die Seenotretter übernahmen die beiden Verletzten und brachten sie nach Dagebüll. Von hier erfolgte der Weitertransport mit Rettungstransportwagen in eine Klinik nach Flensburg.

Aufgrund der angekündigten Wetterlage mit Seenebel hatten die Hubschrauber nicht starten können.

Der Kapitän, der nun allein an Bord war, erhielt Unterstützung von einem Fahrzeug der Wasserschutzpolizei. Es begleitete den Krabbenkutter in seinen Heimathafen Büsum.

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