Neun Verletzte bei Auffahrunfall


Theilheim (pol) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 sind in der Nacht zum Mittwoch insgesamt neun Personen zum Teil schwer verletzt worden. Umgefahrene Warnbaken im Baustellenbereich lösten eine Serie von Auffahrunfällen aus.

Zunächst hatte gegen 00.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Rottendorf ein 65-jähriger Lastwagenfahrer am sogenannten „Randersackerer Berg“ zwei Warnbaken umgefahren. Diese waren dort aufgrund einer Fahrstreifenreduzierung im Baustellenbereich von drei auf zwei Fahrstreifen aufgestellt. Die beiden Baken wurden auf die Fahrbahn geschleudert und ein nachfolgender Lkw und zwei Pkw fuhren darüber. Bei einem der Wagen verursachten die Trümmer zwei platte Reifen.

Gegen 00.20 Uhr passierte ein 40-Jähriger aus Baden-Württemberg mit seinem Sattelzuganhänger oben genannte Unfallstelle und überfuhr eine auf seinem rechten Fahrstreifen liegende Warnbake. Um sich zu vergewissern, ob ein Schaden an seinem Lastzug entstanden war und nachzuschauen, über was er gefahren ist, hielt der 40-Jährige auf dem rechten Fahrstreifen an. Der Fahrer einer nachfolgenden Sattelzugmaschine blieb dahinter stehen, ebenso wie ein Pkw Seat, ein BMW und ein VW Passat.

Offenbar hatte ein 41-jähriger Kraftfahrer aus der Oberpfalz die stehenden Fahrzeuge jedoch zu spät gesehen und konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. In der Folge prallte er mit seiner Mercedes-Sattelzugmaschine zunächst gegen das Heck des Passat. In einer Kettenreaktion prallte dieser gegen den BMW und schließlich gegen den Seat. Danach näherte sich von hinten ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Schmalkalden mit seinem Sattelzug und prallte gegen das Heck der Mercedes-Sattelzugmaschine. Bei dem Unfall wurden die beiden Fahrer der Lastwagen und der 20-jährige Seatfahrer leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die fünf Insassen im VW Passat im Alter von 14 bis 22 Jahren wurden ebenso schwer verletzt wie der 58-jährige Fahrer des BMW. Dieser war darüber hinaus in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Zur Ermittlung der Unfallursache und insbesondere des genauen Unfallhergangs kam auch eine Sachverständige an die Unfallstelle.

Im Einsatz waren neben den Einsatzkräften der Rettungsdienste auch zahlreiche Angehörige der örtlichen Feuerwehren.

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