Messerangriff: Rettungsassistent auf dem Weg der Besserung


Mönchweiler (rd.de/ots) – Knapp eine Woche, nachdem ein Rettungsassistent des DRK in Mönchweiler von einem Patienten mit einem Messer attackiert wurde, befindet sich der Mitarbeiter des DRK laut des „Südkuriers“ auf dem Weg der Besserung.

Wie die Zeitung in ihrem Online-Portal am Mittwoch (03.09.2014) berichtet, habe der Rettungsassistent mehrere Schnitt- und Stichwunden im Gesicht erlitten. Er werde medizinisch und psychologisch betreut. Der für den Schwarzwald-Baar-Kreis zuständige Rettungsdienstleiter des DRK wird mit den Worten zitiert, dass Angriffe gegen Einsatzkräfte in den letzten Jahren zugenommen hätten.

Laut Polizei war der betroffene 38-jährige Rettungsassistent am Freitagmorgen (29.08.2014) mit einem Kollegen gegen 06.40 Uhr in eine Wohnung gerufen worden. Hier hatte sich ein 23-Jähriger eine Rauchgiftintoxikation zugezogen. Zunächst habe sich der Patient bereitwillig behandeln lassen. Dann hätte sich seine Haltung jedoch schlagartig geändert. Der Mann sei plötzlich aufgesprungen, in die Küche gelaufen, um ein Messer zu holen und den Rettungsassistenten anzugreifen. Erst als ein Kollege des Opfers dem Patienten einen gezielten Schlag mit einer Obstschale versetzte, warf der Angreifer das Messer weg und flüchtete.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 23-Jährige durch eine Polizeistreife gefunden und festgenommen werden.

Den Beitrag des „Südkuriers“ finden Sie hier.

(04.09.2013)

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