Matrose zwischen Schiff und Kaimauer eingeklemmt


Frankfurt am Main (fw) – Ein Jogger alarmierte am Sonntagabend in Frankfurt/Main die Besatzung eines Rettungswagens, dass am Osthafen eine Person zwischen Schiff und Kaimauer eingeklemmt sei.

Die gerade von einem anderen Einsatz zur Rettungswache in der Lindleystraße zurückkehrende Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr forderte gleich Unterstützung an und begab sich zu Fuß zum gegenüberliegenden Notfallort.

Ein Matrose, der auf sein im Osthafen liegendes Bunkerschiff vom Landgang zurückkehren wollte, stürzte zwischen Kaimauer und Schiff. Den Fendern (Abstandhalter zwischen Schiff und Kaimauer) war es zu verdanken, dass der Matrose nicht vom Schiff durch dessen Bewegung erdrückt wurde.

Die Besatzung des Rettungswagens sicherte den Matrosen mit den Händen, damit er die sechs Meter hohe Kaimauer nicht weiter hinabrutschte. Mit Unterstützung eines weiteren, zufällig vorbeikommenden Joggers drückten die vier Helfer mit ihren Beinen das schwere Schiff von der Mauer weg und befreiten den Matrosen aus seiner misslichen Lage.

Nach einer ambulanten Behandlung konnte der Matrose zurück auf sein Schiff. Die noch angeforderten Kräfte der Feuerwehr konnten den Einsatz abbrechen.

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