Mann stirbt bei Hochhausbrand


Berlin (BF) – Die Berliner Feuerwehr wurde gestern in den Morgenstunden zu einem Wohnungsbrand ins Märkische Viertel alarmiert. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, brannte eine Wohnung im neunten Obergeschoss des Hochhauses bereits in ganzer Ausdehnung.

Beim Betreten des Gebäudes kamen schon vereinzelte, hustende Mieter den Einsatzkräften entgegen und berichteten, dass noch eine Person in der Brandwohnung vermisst wird. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen und Nachalarmierungen führten dazu, dass der Mann auch schnell in der Brandwohnung gefunden wurde. Leider waren die Verletzungen bereits so stark, dass er noch an der Einsatzstelle verstarb. Die Rettungskräfte mussten zusätzlich zwei Personen mittels Fluchthaube in Sicherheit bringen, vier Personen erlitten auf der Einsatzstelle Rauchgasvergiftungen von denen drei so schwer waren, dass die Patienten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser kamen.

Da das Feuer beim Eintreffen der Kräfte bereits auf die komplette Wohnung übergegriffen hatte konnte auch ein Flammenüberschlag in die darüber liegende Wohnung im zehnten Obergeschoss nicht mehr verhindert werden.

Auch bei diesem Einsatz hätte ein Rauchwarnmelder sicherlich dazu geführt, das Feuer früher zu entdecken und sich noch rechtzeitig in Sicherheit zu begeben.

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