Lübeck: Überspannungsschäden in der Hauptfeuerwache


Lübeck (ots) – In der Nacht zu Mittwoch (23.04.2014) kam es gegen 02.00 Uhr in Lübeck zu einer Überspannung in der Stromversorgung der Hauptfeuerwache. Ursache war vermutlich ein Blitzeinschlag.

Die Überspannung führte zu Ausfällen der elektronischen Anlagen in der Leitstelle. Entsprechend eines Krisenplanes wurden sofort die notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr eingeleitet: Beispielsweise wurde zusätzliches Personal eingesetzt und statt moderner Computertechnik mobile Funkgeräte verwendet. Der Notruf war laut Feuerwehr ohne Einschränkung erreichbar. Auch der Rettungsdienst und der Einsatz der Brandschutzkräfte waren durch den elektronischen Ausfall zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt.

Für den Fall, dass Folgeprobleme aufgetreten wären, wurde die integrierte Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe informiert. Sie hätte gegebenenfalls unterstützend tätig werden müssen.

Senator Bernd Möller: „Das Krisenmanagement, wie es auch im Katastrophenfall eintreten würde, hat funktioniert.“ Es sei eine gute Übung für einen möglichen Ernstfall gewesen.

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