Kontraste berichtet über Rettungsassistenten in Not


(Bild: rbb)Berlin (rd.de) – Selbst wenn kein Notarzt zur Verfügung steht, dürfen Rettungsassistenten keine Notfallmedikamente verabreichen. Das nichtärztliche Rettungspersonal gerät so immer öfter in einen Zwiepalt zwischen Kompetenzüberschreitung und unterlassener Hilfeleistung, berichtet das ARD-Fernsehmagazin Kontraste in seiner Sendung vom 15. Juli 2010.

Anhand von Beispielen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz illustrieren die Autoren des Beitrages, was Rettungsassistenten blüht, die in dringenden Fällen mehr machen, als nur transportieren und Blutdruck messen.

Der Beitrag verweist auf das veraltete Rettungsassistentengesetz, welches längst hätte erneuert werden müssen. Vor allem die Bundesärztekammer sperre sich mit ihrer starren Haltung gegen eine Erweiterung der Handlungsspielräume für Rettungsassistenten. Die kritisierte Bundesärztekammer war nicht zu einer Stellungnahme vor der Kamera bereit und verwies auf ihre bereits 2007 formulierte Position, nach der die Gabe von Notfallmedikamenten für Rettungsassistenten im Rahmen der Regelkompetenz auch für das künftige Rettungsassistentengesetz nicht zur Diskussion stünde.

Der Beitrag ist bis zum 21.Juli 2010 in der ARD-Mediathek abrufbar:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4934722

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