Kölner Rosenmontagszug: „Generalprobe“ gelungen


Köln (MHD) –  Strahlendes Wetter und zufriedene Helfer kennzeichneten am Sonntag den Kölner „Schull- und Veedelszöch“. Insgesamt mussten die Sanitätskräfte im Rahmen des Karnevalszuges, der als inoffizielle „Generalprobe“ für den Rosenmontagszug gesehen werden kann, 52-mal Erste Hilfe leisten.

„Kompliment an die jungen und alten Jecken“, sagte Klaus Albert, Gesamteinsatzleiter der Malteser. „Die Feierlaune entsprach dem Wetter: heiter und sonnig.“

52 Personen mussten mit kleineren Blessuren an den 21 Unfallhilfsstellen der vier Kölner Hilfsorganisationen behandelt werden. Im vergangenen Jahr waren es 34 Patienten. Die Steigerung der Hilfeleistungen erklärt Klaus Albert mit den idealen Witterungsbedingungen, die viele Menschen an die Strecke gezogen habe.

In elf Fällen war eine weitere Behandlung im Krankenhaus notwendig. „Leider mussten heute acht Kinder und Jugendliche bei uns wegen übermäßigen Alkoholgenuss behandelt oder betreut werden“, so Albert.

Sehr erfreulich sei aber die Tatsache, dass lediglich zwei Jecke aufgrund von Glasverletzungen versorgt werden mussten. „Das Glasverbot scheint Wirkung zu zeigen.“ Die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr als Trägerin des Rettungsdienstes hätte, so Albert, wieder hervorragend funktioniert. Mit insgesamt 370 Helfern, Sanitätern und Ärzten waren die Malteser, das DRK, der ASB und die Johanniter für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der Schull- und Veedelszöch im Einsatz.

Am heutigen Rosenmontag werden die Hilfsorganisationen mit rund 500 ehrenamtlichen Kräften im Einsatz sein. „Wir erwarten schon deutlich mehr Hilfeleistungen, hoffen aber, dass auch der jecke Montag gut verlaufen wird“, so Einsatzleiter Klaus Albert.

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