Kollision zwischen PKW und Zug


Foto: Feuerwehr BraunschweigBraunschweig (BF) – Drei Schwerverletzte sind die Folge eines Zusammenstoßes zwischen einer Regionalbahn und einem PKW an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Braunschweig-Bienrode am Montagmittag.

Ein Pkw mit drei Insassen wurde am Bahnübergang bei Bienrode von einem Zug erfasst. Eine schwer verletzte Person musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehren Querum und  Bienrode waren im Einsatz.

Gegen 12:45 Uhr meldeten Passanten, dass an einem Bahnübergang an der Forststraße nördlich von Querum ein Regionalzug mit einem Pkw zusammengestoßen sein sollte. Sofort wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Rettungshubschrauber „Christoph 30“ sowie die Ortsfeuerwehr Querum zur Einsatzstelle alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Bienrode wurde nachalarmiert, nachdem der genaue Unfallort am Ortseingang von Bienrode lokalisiert wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einheiten des Rüstzuges befanden sich zwei Schwerverletzte, der 25 Jahre alte Fahrer ein ebenfalls 25-jähriger Mitfahrer außerhalb des Fahrzeuges, während eine 57-jährige Beifahrerin noch in dem auf dem Dach liegenden Fahrzeugwrack eingeklemmt war. Mit dem Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte konnte die Patientin nach ca. 15 Minuten aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die drei Schwerverletzten wurden sofort durch zwei Notärzte und durch insgesamt drei Rettungswagenbesatzungen versorgt und anschließend in eine Braunschweiger Klinik transportiert. Ein Patient wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover eingeliefert.

Zur Betreuung der etwa 60 Fahrgäste und des Zugführers wurde die Besatzung eines weiteren Rettungswagens, unterstützt von einer Notfallseelsorgerin und den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Bienrode, eingesetzt.

Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, 20 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bienrode und Querum sowie 10 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache aufgenommen.

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