Kohlenmonoxid-Vergiftung in Gartenlaube


Karlsruhe (pol) – In einer Laube im Kleingartengelände Oberrossweide hat am Wochenende ein 61 Jahre alter Mann eine tödliche Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Der 52-jährige Besitzer des Gartenhauses konnte gerade noch rechtzeitig gerettet werden. 

Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen war das Geschehen die traurige Folge einer Grillfeier am Samstag (25.05.2013). Während sich die Teilnehmer nach deren Ende auf den Heimweg machten, wollten der 52-Jährige und sein neun Jahre älterer Cousin in der Gartenhütte übernachten.

Offenbar aufgrund der herrschenden niedrigen Temperaturen füllten die beiden noch glimmende Holzkohle in einen Behälter und beheizten so den Raum. Das hierdurch freiwerdende Kohlenmonoxid führte dann aber zu ihrer Vergiftung.

Angehörige entdeckten die beiden besinnungslos in der Hütte liegenden Männer am Sonntag (26.05.2013) um die Mittagszeit und alarmierten den Rettungsdienst. Letztlich konnte der Notarzt aber nur noch den Tod des 61-Jährigen feststellen.

Der 52 Jahre alte Mann kam mit einer lebensbedrohlichen Vergiftung auf die Intensivstation eines Krankenhauses und wurde von dort aus in eine Spezialklinik verlegt.

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