Köln: Heiße Phase im Karneval beginnt


Köln (BF) – Viele Jecken kommen am heutigen Weiberfastnacht-Tag (27.02.2014) in die Kölner Altstadt. Die hohe Zahl der Besucher führt erfahrungsgemäß zu einem immensen Einsatzaufkommen für den Rettungsdienst.

Zusätzlich zu den regulär vorgehaltenen 37 Rettungswagen und acht Notarzt-Einsatzfahrzeugen sind 24 weitere Rettungswagen und zwei Notarzt-Einsatzfahrzeuge durch die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter sowie Malteser) fest besetzt. Neben dem Sanitätsdienst der Veranstalter wird das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag der Stadt Köln in der Altstadt und im „Kwartier Latäng“ Unfallhilfsstellen betreiben. An den Unfallhilfsstellen können kleinere Verletzungen behandelt und bei ernsteren Notfällen Erste Hilfe geleistet werden.

Allein 15 der zusätzlichen Rettungswagen und die zwei Notarzt-Einsatzfahrzeuge werden an der Deutzer Werft stationiert sein. Dort wird die Feuerwehr Köln eine zusätzliche Rettungswache in den Dienst nehmen. Über die Deutzer Brücke können die Rettungsfahrzeuge schnell in die Altstadt gelangen. Damit keiner der Jecken im Rhein verloren geht, patrouilliert auf Höhe der Altstadt die DLRG mit zwei Rettungsbooten. In der Altstadt selbst werden außerdem sechs Feuerwehrmänner die Besucherströme beobachten und im Einsatzfall die Lage erkunden.

Insgesamt rechnet der Rettungsdienst mit über 800 Einsätzen am Donnerstag. Dies ist weit mehr als das Doppelte als an einem durchschnittlichen Tag. Um die vielen Einsätze koordinieren zu können, wird auch die Leitstelle der Feuerwehr Köln personell verstärkt.

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