Kleinbus prallte auf stehenden Sattelzug


Soltau (ots) – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute am frühen Morgen auf der Autobahn 7. Zwei Frauen starben, drei Männer wurden verletzt. Die A 7 wurde in Richtung Hannover für mehrere Stunden voll gesperrt.

Gegen 1.40 Uhr hatte ein 48-Jähriger Lkw-Fahrer aus Mazedonien seinen Sattelzug in einer Nothaltebucht rechts neben dem Standstreifen gestoppt. Vermutlich weil er eine Pause machen oder seine Ruhezeit nehmen wollte.

Um 2.16 Uhr kam ein mit vier Personen besetzter Daimler Kleinbus mit Anhänger aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst unter den Sattelauflieger. Der 50-Jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen, ein 52 Jahre alter Mitfahrer wurde schwer verletzt in dem Fahrzeug eingeklemmt. Die 36-Jährige Beifahrerin und eine zweite Mitfahrerin erlitten bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Die Leichen mussten durch die Feuerwehr Bad Fallingbostel, die mit 29 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz war, mit schwerem Gerät aus dem total demolierten Kleinbus herausgeschnitten werden. Alle vier Insassen des Kleinbusses stammen aus Bulgarien und waren nach jetzigem Ermittlungsstand auf dem Weg von Dänemark nach Hause.

Der 24 Jahre alte Beifahrer im Sattelzug, der in seiner Koje geschlafen hatte, wurde durch den Aufprall herausgeschleudert und leicht verletzt. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Hannover bzw. Soltau eingeliefert. Die A 7 wurde in Richtung Hannover bis 7.37 Uhr voll gesperrt, danach konnte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren.

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