Kind beinahe im PKW verbrannt


Dorsten (ots) – Der Vater wollte nur kurz bei Lidl einkaufen und ließ seinen vierjährigen Sohn auf der Rücksitzbank zurück, als ein Feuer im Innenraum ausbrach. In letzter Sekunde konnte der Vater mit einem Passanten das Kind ins Freie ziehen, doch die Überlebenschancen des Jungen sind schlecht.

Am Samstag, gegen 11.35 Uhr, stellte ein 30-jähriger Dorstener seinen PKW auf dem Parkplatz einer Lidl-Filiale an der Borkener Straße ab und begab sich in das Geschäftslokal. Im Fahrzeug ließ er seinen vierjährigen Sohn allein zurück. Das Kind befand sich angeschnallt im Kindersitz auf der Rückbank des  Opel Corsa.

Als der Vater das Geschäft wieder verließ, bemerkte er die starke Rauchentwicklung aus dem Innenraum des PKW. Er versuchte das Kind aus dem Auto zu befreien. Dies gelang erst mit Hilfe eines hinzukommenden Passanten. Gemeinsam konnte man das Kind mit samt dem Kindersitz durch die Heckklappe des Fahrzeuges ins Freie bringen.

Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber einer Spezialklinik in Bochum zugeführt. Nach Auskunft der Ärzte sind 70 % der Hautoberfläche durch Verbrennungen 2. bzw. 3. Grades betroffen. Es besteht somit akute Lebensgefahr. Der Vater erlitt bei der Bergung Verbrennungen an den Händen. Er wurde einem Gelsenkirchener Krankenhaus zugeführt und nach ambulanter Behandlung entlassen. Die Brandursache ist zunächst noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

One Response to “Kind beinahe im PKW verbrannt”

  1. frank on August 10th, 2011 20:21

    Wieder mal schlecht formuliert.

    Dorsten (ots) – Der Vater wollte nur kurz bei Lidl einkaufen und ließ seinen vierjährigen Sohn auf der Rücksitzbank zurück, als ein Feuer im Innenraum ausbrach.

    Wo wurde er zurückgelassen???

    Scheiße formuliert!

    Ich hatte damals schon gepostet, dass hier mehr und mehr die BILD-Zeitung real wird! Warum arbeitet man nicht an der Qualität der Texte? Wenn das so weitergeht: S&K

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