Junge geriet unter die Stadtbahn


Köln (BF) – Glück im Unglück hatte am Donnerstag ein 11-jähriger Junge am Chlodwigsplatz in Köln. Unter einer Stadtbahn eingeklemmt, konnte er schnell befreit und mit verhältnismäßig wenigen Verletzungen gerettet werden.

Um 17:12 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem verunglückten Jungen unter einer Stadtbahn gerufen.

Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr alarmierte sofort die zuständigen Feuer- und Rettungswachen in der Innenstadt, Marienburg und Lindenthal. Die ersten Einsatzkräfte fanden eine Stadtbahn in der Mitte des Chlodwigplatz vor, die in die westliche Haltestelle einfahren wollte. Unter dem Wagen vor dem ersten Drehkranz befand sich ein 11-jähriger Junge, um den sich Ersthelfer kümmerten.

Der Junge war ansprechbar und mit dem Gesäß zwischen dem Sandrohr und dem Gleis eingeklemmt. Versuche der Ersthelfer, das Sandrohr wegzubiegen, waren erfolglos. Die Feuerwehr bog das Rohr weg und zog den Jungen unter der Bahn hervor. Der Rettungsdienst untersuchte ihn, stellte Prellungen an Kopf und Körper fest und brachte ihn nach einer Erstbehandlung ins Krankenhaus.

Ein Ersthelfer verletzte sich leicht am Fuß. Zwei Stadtbahnfahrer und zwei Augenzeuginnen erlitten einen einen Schock und wurden zur Betreuung vom Rettungsdienst ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Nach Ermittlungen der Polizei war der Junge beim Spielen ins Gleisbett abgerutscht.

Die Einsatzdauer betrug 60 Minuten. Beteiligt waren die Löschzüge der Innenstadt und Lindenthal, der Rüstzug Marienburg sowie der Rettungsdienst aus der Innenstadt und Lindenthal sowie der Fü̈hrungsdienst mit insgesamt 57 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen.

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