Im Innsbrucker Land kam jede Hilfe zu spät


Innsbruck Land / Österreich (BF Innsbruck) – Zu zwei tragischen Einsätzen musste die Berufsfeuerwehr Innsbruck am Sonntag, 1.6.2008, zur Nachbarschaftshilfe in den Bezirk Innsbruck Land ausrücken.

Der erste Alarm langte um ca.14:25 Uhr bei der BF ein – in der Gemeinde Vals war ein Kajakfahrer im Wasser – unter einem Baum – eingeklemmt. Trotz der wie bei derartigen Einsätzen üblichen Alarmierung der Berufsfeuerwehr mit Rettungsschwimmern und per Hubschraubern zugeführten Einsatztauchern konnte der Kajakfahrer nur mehr leblos geborgen werden.

Die zweite Alarmierung nur ca. 60 Minuten später galt einem auf der Brennerbundesstraße abgestürzten Motorradfahrer. Aus bisher unbekannter Ursache ist dieser in einer Kurve zu Sturz gekommen und ca. 30m in steiles Gelände abgestürzt, und dort auf einem Baumstumpf aufgeschlagen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde parallel zur örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Mutters alarmiert. Auch hier konnte die Notärztin konnte nur mehr den Tod des Motorradfahrers feststellen.

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