Höhenrettungsübung für angehende Rettungsassistenten


Einige der Verletzten mussten auf speziellen Tragen gesichert und vom Turm abgeseilt werden. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Burgholz (DRK) – Für Rettungsassistenten in Ausbildung beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen stand das Thema Höhenrettung in Form einer aufwendigen Übung auf dem Stundenplan.

Simone Werkmeister, selbst angehende Rettungsassistentin, hatte die Übung organisiert und in enger Abstimmung mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und den beteiligten Feuerwehren vorbereitet. Die Übung fand am Hunburgturm in Burgholz statt.

Bei der Übung wurde angenommen, dass bei Restaurationsarbeiten, die durch Industriekletterer am Hunburgturm durchgeführt werden, in ca. 15 Metern Höhe eine Acetylengasflasche explodiert. Dabei wird der Turm so beschädigt, dass zwei Aufstiegstreppen und eine Halbebene zerstört werden. In der Holzkonstruktion entsteht ein Brand. Durch Flugfeuer gerät auch ein Teil des benachbarten Waldes in Brand. Sieben Menschen werden verletzt.

Eingebettet war die Übung in ein Ausbildungs-Wochenende, beginnend am Freitag bis zum Sonntagnachmittag. Es fanden mehrere Workshops, sowohl für das Rettungsdienstpersonal, als auch für die Kräfte der Höhensicherungsgruppe des Landkreises statt. Der Schwerpunkt war hierbei das Retten und die medizinische Versorgung in großen Höhen.

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