Hamburg Airport probte den Ernstfall


Hamburg (pr) – Der Flughafen Hamburg probte gestern den Ernstfall. Zweck der Übung war es, das Ineinandergreifen aller beteiligten Kräfte im Notfall zu trainieren.

Die Übung „Flugunfall 2010“ wurde erstmals als Teilübung am Hamburg Airport in Kooperation und unter Beteiligung der Asklepios Klinik Nord – Heidberg durchgeführt. Die Übung bestand aus Triage, Verletztenversorgung, Betreuung Unverletzter sowie Transport. Während der Übung waren auf dem Flughafengelände und in der Asklepios Klinik rund 400 Einsatzkräfte, Statisten, Beobachter und Gäste vor Ort.

Als Unglücksszenario wurde das Einbrechen des Bugfahrwerks eines Flugzeugs bei der Landung angenommen. Im Wesentlichen lag der Fokus der Teilübung auf der medizinischen Versorgung von 54 Verletzten unterschiedlichen Schweregrades, die von Schülern einer Krankenpflegeschule gespielt wurden. Das Schminken der Darsteller übernahm die Feuerwehr Hamburg.

Die Triage war Aufgabe der Berufsfeuerwehr Hamburg. Danach wurden die Verletzten in die Asklepios Klinik gebracht. Der Hamburg Airport schickte 15 Mitarbeiter seines ständig zur Verfügung stehenden Teams für Hilfeleistung und Erstbetreuung vor Ort („THEO“). Die speziell ausgebildeten Flughafen-Mitarbeiter kümmerten sich um Leicht- und Unverletzte und standen für Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die seelsorgerische Betreuung wurde durch den Flughafenpastor und die Notfallseelsorge Hamburg durchgeführt.

Die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse werden in die weiteren Planungen des Airports einfließen. Nicht zuletzt diente diese Übung auch der praktischen Überprüfung des im Krankenhaus implementierten Alarm- und Einsatzplans.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?