Großfeuer: Mensch und Tier in Gefahr


Lübeck (ots) – Am Donnerstagmorgen, gegen 01.00 Uhr, bemerkten Anwohner ein Feuer in einer Scheune in Burg/Fehmarn. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr rückten unverzüglich aus. Eine etwa 30 x 60 m große, gemauerte Scheune brannte in voller Ausdehnung. In der Scheune befanden sich neben zahlreichen Strohballen noch etwa 30 Pferde in ihren Boxen. Polizisten, Feuerwehrleute und der Besitzer versuchten noch, die Pferde ins Freie zu bringen. Ein Pferd ist dabei verendet, eins wurde verletzt, die restlichen Tiere konnten gerettet werden.

Insgesamt 21 Personen mussten aufgrund des starken Qualms durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt werden, sieben Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in die Sanakliniken Oldenburg/H. gebracht.

Unter den Verletzten befinden sich zwei Polizisten und ein Feuerwehrmann. Zusätzlich sind noch ein LKW und zwei Pferdeanhänger, die sich direkt vor dem Gebäude befanden, komplett ausgebrannt; ein Traktor wurde beschädigt.

Etwa 200 Feuerwehrleute aus elf Wehren bekämpften stundenlang das Feuer. Weiterhin waren eine SEG, zwei Notärzte, mehrere Rettungssanitäter und ein Veterinär im Einsatz.

Inzwischen ist ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude ausgeschlossen. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch den ganzen Tag andauern. Einige Anwohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Durch den böigen Wind kam es immer wieder zu erheblichen Rauchbeeinträchtigungen. Die Feuerwehr hat im Feuerwehrgerätehaus eine Sammelstelle eingerichtet.

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