Großeinsatz wegen Person im Main


Würzburg (pol) – Einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, DLRG und Wasserwacht hat am Samstagabend ein junger Mann aus Würzburg ausgelöst. Der 20-Jährige wollte den Main schwimmend durchqueren, kam jedoch bei seinem wartenden Freund am anderen Ufer nicht an.

Nachdem auch ein Rettungshubschrauber vergeblich gesucht hatte, entdeckte eine Streifenbesatzung den jungen Mann auf einer Straße. Der zwischenzeitlich Vermisste war zwar völlig durchnässt und reichlich alkoholisiert, ansonsten jedoch wohlauf.

Der 20-Jährige war gegen 21.00 Uhr auf Höhe des Zellerauer Waschplatzes in den Main gestiegen und in Richtung des gegenüberliegenden Ufers geschwommen. Als ein dort wartender Freund plötzlich keinen Sichtkontakt mehr hatte, verständigte dieser die Würzburger Rettungskräfte. Ein Großaufgebot von Polizei, Berufsfeuerwehr Würzburg, Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach, DLRG Würzburg und Gerbrunn sowie die Wasserwacht aus Würzburg und Veitshöchheim suchte unter anderem mit vier Booten nach dem Vermissten.

Rettungstaucher bereiteten sich vor Ort auf ihren Einsatz vor. Der Rettungshubschrauber „Christoph 18“ suchte mit Scheinwerfern das Mainufer ab. Während dessen konnte eine Polizeistreife schon nach 15 Minuten Entwarnung geben, nachdem die Beamten den Gesuchten in der Veitshöchheimer Straße angetroffen hatten. Der Heranwachsende war zwar völlig durchnässt und erschöpft, ansonsten erfreute er sich aber bester Gesundheit. Er wurde seinen Angehörigen übergeben.

Hinsichtlich der Frage, wer die Kosten des Großeinsatzes trägt, steht eine Entscheidung noch aus.

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