Grenzüberschreitende Rettung nach Forstunfall


Burghausen (rd.de) – Die österreichische „Leitstelle Innviertel“ in Ried forderte am Donnerstag gegen 14.40 Uhr bei der bayerischen Rettungsleitstelle Traunstein unter dem Meldebild „Polytrauma – Person unter Baum“ NEF und RTW aus Burghausen an. Parallel wurden ein Sanitätseinsatzwagen aus dem österreichischen Riedersbach sowie die Feuerwehr alarmiert. 

Knapp zehn Minuten nach dem Alarm traf das NEF aus Burghausen in dem nur wenige Kilometer hinter der bayerisch-österreichischen Grenze liegenden Waldstück ein. Ein Mann war von einem während Forstarbeiten umstürzenden Baum getroffen worden und hatte dabei ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Entgegen der ersten  Meldung lag er jedoch nicht unter dem Baum, sondern war frei zugänglich.

Noch während der Erstversorgung wurde die Möglichkeit zum Lufttransport in eine geeignete Klinik eruiert. „Christophorus 6“ aus Salzburg konnte schließlich trotz aufziehenden Nebels unweit der Unfallstelle landen. Der Patient wurde intubiert und beatmet mit dem bayerischen RTW zur RTH-Landestelle gebracht und an die österreichischen Kollegen übergeben, die ihn ins Unfallkrankenhaus Salzburg flogen.

Weitere Infos: www.notarzt-burghausen.de

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