Formel 1: Polizeieskorte statt Rettungshubschrauber?


Shanghai (rd_de) – Der Automobil-Weltverband FIA hat eine Alternative zum Rettungshubschrauber (RTH) als Krankentransportmöglichkeit erarbeitet. Eine Polizeieskorte, die den Rettungswagen (RTW) begleitet, soll im Fall von Smog bei Formel-1-Rennen den Krankentransport sicherstellen.

Hätte der RTH letzten Sonntag (09.04.2017) beim „Großen Preis von China“ nicht starten können, wäre laut „motorsport-total.com“ eine Polizeieskorte zum Einsatz kommen. Die Polizei hätte garantiert, dass ein RTW die 38 Kilometer entfernte Klinik innerhalb der vorgeschriebenen 20 Minuten erreicht.

Die Formel-1-Rennleitung hatte am Freitag zuvor das zweite Freie Training absagen müssen. Denn dichter Nebel über Shanghai hatte verhindert, dass der Rettungshubschrauber im Notfall beim Krankenhaus landen konnte.  

„Wir müssen jetzt auf alle Strecken schauen und sicherstellen, dass wir nicht noch einmal in diese Position kommen“, sagte Sportchef der Formel 1 Ross Brawn gegenüber dem Fernsehsender „Sky“. Die Lösung in China könnte demnach als Vorbild für andere Fälle dienen.

(13.04.2017; Symbolfoto: obs/ADAC SE/Uwe Rattay)

Immer dabei: Mit unserem AboPlus können Sie das Rettungs-Magazin klassisch als Heft und jederzeit als digitales ePaper zum Beispiel auf einem Tablet lesen.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?