Fit für den Ernstfall


Münster (MHD) – 37 Katastrophenschutz-Führungskräfte der Malteser aus dem Bistum Münster nahmen an der 1. Notfallvorsorgetagung in Haltern am See teil. Der Notfallvorsorgereferent der Diözese Münster, Thomas Fecker (39), hatte für die ehrenamtlichen Führungskräfte eine ganze Menge neue Informationen zur Bewältigung von Großschadenslagen im Gepäck. 

Neben ersten Erfahrungen mit dem Betreuungsplatz-500-Konzept des Landes NRW, das durchgehend als positiv gewertet wurde, konnten die Teilnehmer erstmals eine neue Einsatzsoftware kennenlernen, die ihnen das Führen und Leiten bei großen Einsatzlagen erleichtern soll.

„Diese Software“, so Fecker, „wird von den Maltesern außerhalb des Bistums Münster mit großem Erfolg schon bei Großeinsätzen verwendet.“

Fecker, der seit 100 Tagen in Münster im Amt ist und im Rheinland für die Malteser sehr viel Einsatzerfahrung sammeln konnte, widmete während der zweitägigen Tagung sehr viel Zeit dem Thema Sicherheit der Einsatzkräfte. „Das Erkennen von Gefahren im Einsatz ist von existenzieller Bedeutung für den erfolgreichen Einsatzverlauf.“ Das erfordere Weitsicht und regelmäßiges Training. Die 1. Notfallvorsorgetagung war dazu ein erster Schritt.

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