Feuerwehr und Rettungsdienst klagen über Personalnot


Schwerin (rd.de) – Die Einsatzfähigkeit von Rettung und Feuerwehr in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern steht in der Diskussion. Nachts gibt es für die 95.000-Einwohner-Stadt Schwerin nur einen Rettungswagen und die Mannschaftsstärken der Feuerwehr stehen oft nur auf dem Papier.

Der Personalnotstand bei Rettung und Feuerwehr ist heute das Top-Thema der Schweriner Volkszeitung. Die Dienstpläne seien instabil, Feuerwehrleute müssen in der Rettung aushelfen, die Sollstärken werden längst nicht immer erreicht. Nach Angaben der Zeitung verhandelt die Stadt mit den Krankenkassen über eine Aufstockung der Rettungskapazitäten.

Offenbar hat man sich in der desolaten Mangelwirtschaft eingerichtet: Rettungsassistenten im Praktikum werden in die Sollstärke eingerechnet und mit den Kassen voll abgerechnet, offene Stellen werden unter der Hand vergeben, Feuerwehrleute sitzen zum Teil seit vielen Jahren ohne Beförderung auf den Wachen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf ungenannte Mitarbeiter. Die Schweriner Wehr hat demnach scheinbar weit mehr als nur ein Problem mit seiner Personalstärke.

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