Feuerwehr und DRK übten an einer Seniorenresidenz


(Foto: FF Laatzen, G. Senft)Laatzen (DRK) – DRK und Feuerwehren trainierten die Rettung und Versorgung von mehreren Verletzten an der Seniorenresidenz Mergenthaler Straße.

Am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr stiegen Rauchwolken aus den Räumen der Seniorenresidenz an der auf. Thomas Kitzhofer und Frederic Mohr von der Laatzener Ortsfeuerwehr zeichneten sich für die Übung ehrenamtlicher Kollegen von DRK und Feuerwehr verantwortlich. Laut Szenario hatten sich 17 Mitarbeiter zu einer Sitzung im Keller getroffen, während dieser Zeit kam es zu einem Brand eines Wäschetrockners und zu einem Feuer in der nahen Werkstatt, so dass den Beschäftigten der Fluchtweg abgeschlossen war.

Um 19.17 Uhr setzte sich die komplette Ortsfeuerwehr Laatzen in Richtung Altenheim in Bewegung. Nach einer kurzen Lageerkundung wurde mit der Rettung der Vermissten begonnen. Parallel dazu wurden Schlauchleitungen verlegt, um das Feuer im Keller zu bekämpfen.

Auf dem gegenüberliegenden Gehweg sammelten sich DRK-Sanitäter, um die geretteten Patienten zu übernehmen. Nach wenigen Minuten schon trugen die Helfer über den Haupteingang die ersten Mitarbeiter ins Freie. Dort wurden die Verletzten an die Schnelleinsatzgruppe des DRK übergeben und vor Ort versorgt. Gegenüber dem Seniorenzentrum wurde durch die DRK-Sanitäter eine Verletztensammelstelle einrichtetet, und die Betroffenen in einem Behandlungscontainer weiterbehandelt.

Vor den Räumen im Keller wurde ein mobiler Rauchverschluss gesetzt, um die Ausbreitung des Qualms zu vermeiden. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Retter in den Räumen nach der Brandquelle. Zur Unterstützung alarmierte die Leitstelle um 19.25 Uhr die Ortsfeuerwehr Gleidingen, da weitere Atemschutzgeräteträger und Kräfte zum Transport der Verletzten gebraucht wurden.

Alle 17 geretteten Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, zwölf davon verletzten sich sogar so schwer, dass sie nicht mehr selbstständig das Gebäude verlassen konnten und durch die Feuerwehr aus der Gefahrenzone getragen werden mussten.

Im Einsatz waren 15 Fahrzeuge und 56 Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Laatzen und Gleidingen sowie das DRK-Region Hannover aus Laatzen und Empelde mit zusammen neun Fahrzeugen und 22 Helfern.

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