Feuer in einem Wohnheim


Falkenstein (pol) – Am Dienstagnachmittag wurden Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Brand in der Christusbruderschaft in Falkenstein gerufen. Mehrere Personen, darunter auch Kranke, befanden sich noch in dem bereits stark verrauchten Gebäude.

Bei dem Anwesen handelt es sich um ein evangelisches Wohnheim in der Krankenhausstraße in Falkenstein. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich im Wohntrakt etwa 20 Personen auf. Wegen akuter Gefährdung der Menschen in dem großräumigen Anwesen lösten die Rettungskräfte Großalarm aus.

Der Feuerwehr gelang es schnell, den Schwelbrand unter Kontrolle zu bringen und das Gebäude wieder rauchfrei zu machen. Alle Bewohner wurden ins Freie verbracht. Fünf Personen erlitten eine Rauchvergiftung und wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Bezüglich der Brandursache besteht derzeit die Vermutung, dass das Feuer im Heizungsraum seinen Ausgang hatte und insoweit ein technischer Defekt vorliegen könnte. Die diesbezüglichen Untersuchungen müssen aber noch abgewartet werden.

Hervorragend klappte die Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Feuerwehren, was auch der Kreisbrandrat des Landkreises Cham, Hans Weber, bestätigte. Insgesamt waren 15 Feuerwehren mit 150 Einsatzkräften im Einsatz. Auch der Rettungsdienst unter Koordination von Rettungsdienstleiter Michael Daiminger war wegen der zunächst nicht bekannten Zahl von möglichen Verletzten mit fünf Notärzten, 20 Kranken- und Rettungswagen sowie einem Rettungshubschrauber vor Ort.

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