Fettbrand löst Großeinsatz aus


Mannheim (ots) – In Brand geratenes Fett dürfte die die Ursache eines Wohnungsbrandes gewesen sein, der sich gestern in Mannheim ereignete. Bis zu 30 Personen mussten gerettet werden, 14 Bewohner wurden verletzt.

Der 77-jährige Bewohner der Brandwohnung hielt sich gestern gegen 14.30 Uhr alleine in seiner Erdgeschosswohnung auf. Möglicherweise hatte er den Topf mit Fett auf dem Herd schon ganz vergessen, als es zum Fettbrand kam. Der Mann flüchtete daraufhin vor den schnell auf das Mobiliar übergreifenden Flammen ins Freie. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer bereits auf die drei über den Räumen gelegenen Wohnungen ausgebreitet.

Während sich eine Vielzahl der betroffenen Bewohner selbständig in Sicherheit bringen konnten, musste die Feuerwehr 20 bis 30 Personen, teils mit Atemschutzmasken, aus dem Gebäude evakuieren.

14 Menschen mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung von den zahlreich anwesenden Rettungskräften behandelt werden, neun davon wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei Feuerwehrleute und zwei Kinder.

Den Sachschaden schätzen die Brandermittler der Kriminalpolizei auf rund 700.000 Euro. Mindestens vier Wohnungen sind nach dem Brand dauerhaft unbewohnbar.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?