Fahrsicherheitstraining für Zivis wird Pflicht


Köln (rd.de) – Ab dem 1. Oktober 2009 müssen Zivildienstleistende im Fahrdienst ein fünfstündiges Fahrsicherheitstraining absolvieren.

Ein Autounfall im Dienst – in diese Situation können junge Männer, die ihren Zivildienst leisten, leicht geraten. Im Rettungsdienst oder im Fahrdienst für Behinderte gibt es immer wieder brenzlige Fahrsituationen. Deshalb sollen Zivildienstleistende im Fahrdienst besser auf ihre Arbeit am Steuer vorbereitet werden.

Die Zivildienstschule Sondershausen in Thüringen hat bereits im Juni mit der Kreisverkehrswacht Sondershausen e.V. an zwei Nachmittagen ein Fahrsicherheitstraining im Rahmen des Einführungslehrgangs angeboten. Zum 1.10.2009 wird eine solche Maßnahme Pflicht.

Der ADAC bietet die erforderliche Schulung, die sowohl praktische als auch theoretische Aspekte beinhaltet, auf seinen insgesamt 60 Trainingsanlagen in ganz Deutschland an. Um das Fahrverhalten der verwendeten Pkw, Kleintransporter oder Kleinbusse einschätzen zu können, sollte die Schulung mit dem jeweils eigenen Einsatzfahrzeug bzw. einem vergleichbaren Fahrzeug erfolgen.

Auch Dekra und TÜV haben sich auf die Fahrtrainings nach Maßgabe des Ausbildungsumfangs, wie es vom Bundesamt für den Zivildienst verlangt wird, eingestellt.

Das Bundesamt weist darauf hin, dass die ZDL-Dienststellen auch ein eigenes Fahrsicherheitstraining anbieten können, sofern Umfang und Inhalt dem der zertifizierten Anbieter entsprechen.

Die Kosten für das Fahrsicherheitstraining hat die Dienststelle zu tragen. Viele Berufsgenossenschaften oder Kfz-Versicherer gewähren allerdings Zuschüsse oder übernehmen sogar die kompletten Kosten hierfür.

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