Evakuierung wegen defekter Sauerstoffflaschen


Brand im Gaslager (Foto: Feuerwehr Eitorf)Eitorf (rd.de) – Nach dem  Brand in einem Gasflaschenlager vergangenen Freitag, mussten gestern erneut Anwohner in Sicherheit gebracht werden, als Ermittler der Polizei auf dem Gelände defekte Sauerstofflaschen fanden.

Großalarm am vergangenen Freitag für die Feuerwehren im Rhein-Sieg-Kreis: Bei einem Feuer in einem Gasflaschenlager in Eitorf an der Sieg, kühlten die Wehren Gasbehälter unter Lebensgefahr. Es kam zu mehreren Explosionen, doch an Rückzug war nicht zu denken, denn das Gaslager liegt in der Nähe einer Feuerwerksfabrik.

Gestern fanden Mitarbeiter der Kripo und des THW im Rahmen der Brandermittlung sechs 100-Kilogramm Sauerstoffflaschen, die stark beschädigt waren und jederzeit hätten explodieren können.

Diesmal ging die Einsatzleitung auf Nummer sicher: Ein ferngesteuerter Roboter hat die Flaschen zu einem Sprengschutzwall gebracht und mit einer Säge geöffnet. Der Einsatz dauerte drei Stunden und verlief problemlos.

Für die Bergung mussten rund 800 Anwohner evakuiert werden. 220 Helfer waren im Einsatz. In der Grundschule richteten die Rettungdienste eine Notunterkunft ein.

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