Essen: Mauer stürzt auf Arbeiter


Essen: Feuerwehrleute befreien den verschütteten Arbeiter. Foto: FW Essen

Essen: Feuerwehrleute befreien den verschütteten Arbeiter. Foto: FW Essen

Essen (ots) – Ein 47 Jahre alter Mann ist am Mittwochmorgen (12.03.2014) in Essen-Fintrop von einer umstürzenden Stützmauer lebensgefährlich verletzt worden.

Die Kalksandsteinmauer, die zwischen zwei Gartengrundstücken mit unterschiedlichen Höhenniveaus gezogen war, sollte nach Angaben des Grundstückeigentümers mit einer weiteren Wand abgefangen werden. Dazu hatte ein beauftragtes Unternehmen bereits einen Fundamentgraben gezogen. Hier sollte eine stabile Betonwand gegossen werden.

Bei den erforderlichen Ausschachtungsarbeiten gab gegen 08:30 Uhr die vorhandene Stützmauer nach. Der Mann, der im Graben stand, wurde bis zum Kopf unter den Steinen begraben.

Mit Hebekissen und Hebeln nahmen die ersteintreffenden Kräfte einen Teil der Last von dem Patienten, der während der gesamten Rettungsarbeiten ansprechbar war. Parallel wurde er notärztlich versorgt. Schließlich zertrümmerten die Retter die Mauer mit Elektrohämmern und einfachem Handwerkzeug. Dann gruben sie ihn zum Teil mit bloßen Händen aus.

Nach gut einer Stunde war der Patient befreit. Eine Notärztin, Rettungsassistenten sowie die Besatzung eines Rettungshubschraubers „Christoph 9“ aus Duisburg versorgten den Verletzten. Anschließend flog man ihn in ein Krankenhaus.

(Foto: Feuerwehr Essen)

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