Erneute Menschenrettung aus der Weser


Bremerhaven (BF) – Zum dritten Mal innerhalb von rund drei Wochen wurde die Berufsfeuerwehr Bremerhaven ans Weserufer gerufen, um einen Menschen zu retten.

Steckten in den ersten beiden Fällen Personen bei Ebbe im Schlick fest, galt es am Sonntag (10.08.2014), einen Schwimmer nahe der Fahrrinne zu retten.

Obwohl der Strandmeister auf das Badeverbot hingewiesen hatte, gingen am Sonntagmittag mehrere Besucher des Strandbades zum Schwimmen in die Weser. Ein besorgter Passant alarmierte dann die Feuerwehr, als einer der Badenden sich der Fahrrinne näherte und nach Ansicht des Anrufers nicht mehr allein zum Ufer hätte zurückkehren können. Zeitgleich hatte der Strandmeister bereits die Polizei verständigt.

Umgehend rückte die Feuerwehr Bremerhaven mit dem ersten Löschzug, der Tauchergruppe, einem Notarzt und einem Rettungswagen sowie einem Einsatzleitdienst zur Einsatzstelle aus. Ein weiterer Führungsdienst fuhr zum Wasser- und Schifffahrtsamt in die dortige Revierzentrale, um in Absprache mit dem nautischen Personal mögliche weitere Maßnahmen zu koordinieren.

Die Integrierte Regionalleitstelle benachrichtigte parallel die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits das Tochterboot „Christian“ des Seenotkreuzers „Hermann Rudolf Meyer“ zu Wasser gelassen worden. Sie Seenotretter nahmen den Schwimmer auf und brachten ihn zum Ufer. Der Einsatz der Feuerwehr war dadurch nicht mehr erforderlich.

Sowohl am 19.07.2014 als auch am 02.08.2014 musste die Feuerwehr Personen nahe der Strandhalle aus dem Schlick befreien.

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