Einsatzrekord in Suhl


Suhl (DRF) – Am Donnerstag startete der am Zentralklinikum Suhl (Thüringen) stationierte DRF-Hubschrauber „Christoph 60“ zu seinem 1.111. Einsatz in diesem Jahr. Noch nie zuvor wurde die Besatzung zu so vielen Einsätzen in einem Jahr alarmiert.

 
Um 14.55 Uhr schrillte am Donnerstag der Alarm, kurze Zeit später war die Besatzung auf dem Weg nach Rothenkirchen bei Pressig. Ein Arbeiter war von einem Gerüst sechs Meter auf den Boden gestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

Die medizinische Besatzung der DRF-Luftrettung, Notarzt und Rettungsassistent, übernahm den Patienten vom bodengebundenen Rettungsdienst und bereiteten ihn für den Flug ins Krankenhaus vor. Der Verletzte wurde auf einer Vakuummatratze gebettet.

Nach der Erstversorgung wurde der Patient an Bord von „Christoph 60“ in eine Spezialklinik geflogen.

„Christoph 60“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 60“ in maximal 15 Minuten erreichen. Darüber hinaus wird der Hubschrauber für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.

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