Ebola-Verdacht: Entwarnung in Hamburg


Hamburg (BF) – Der Rettungsdienst in Hamburg wurde am frühen Samstagabend (09.08.2014) mit einem Patienten konfrontiert, bei dem der Verdacht auf eine Ebola-Infektion bestand.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 18:20 Uhr zu einem Patienten gerufen, der über Fieber und Brechdurchfall klagte. Da der Mann kurz zuvor aus Sierra Leone eingereist war, konnte der Verdacht auf das Ebola-Virus nicht ausgeschlossen werden.

Die Feuerwehr rückte deshalb mit einem größeren Kräfteaufgebot an, wie es für derartige Fälle vorgesehen ist, und brachte den Betroffenen unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen zur weiteren Untersuchung in das Universitäts-Klinikum nach Eppendorf.

Nach umfangreichen Untersuchungen gaben die Ärzte schließlich Entwarnung. Alle Maßnahmen konnten daraufhin in Absprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde zurückgefahren werden.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?